Deutsche und Äthiopier laufen in einer Reihe Deutsche und Äthiopier laufen in einer Reihe

Cultural Awareness

Wir bereiten Gruppen für den Austausch mit Ländern des Südens vor. Mithilfe verschiedener Methoden werden die Jugendlichen für die interkulturelle Begegnung sensibilisiert.

Cultural Awareness Wie begegnen wir Menschen anderer Kulturen?

Neunzig Prozent der Normen und Werte in einer Kultur sind nicht sichtbar oder bewusst. Die entscheidenden Elemente liegen unsichtbar, wie ein Eisberg, unter der Wasseroberfläche (Analogie des Eisbergs nach Edward T. Hall). Vorschnelle Urteile über Menschen anderer Herkunft sind demnach mit hoher Wahrscheinlichkeit falsch. Das kann bei einer interkulturellen Begegnung zu Unwohlsein bis hin zu Konflikten führen. Eine irrtümliche Bewertung bestätigt stereotype Klischees und befördert Rassismus. Der Workshop hilft dabei, sich dessen bewußt zu werden.

Sensibilisieren für die interkulturelle Begegnung

Damit der Schüleraustausch Spaß macht und auf Augenhöhe mit der Partnergruppe stattfinden kann, bieten wir Vor- und Nachbereitungstage für die deutsche Gruppe an. Dabei sensibilisieren wir die Jugendlichen in einem Vorbereitungsworkshop für eine unvoreingenommene interkulturelle Begegnung und reflektieren ihre beim Austausch gemachten Erfahrungen gemeinsam in einem Nachbereitungsworkshop. 

Das sagen Lehrer*innen über uns:

Deutsche und äthiopische Schüler

Begegnungsreise nach Äthiopien

Der interkulturelle Workshop von Don Bosco macht Schule hat uns nun schon zum wiederholten Male bei der Vor- und Nachbereitung unserer Begegnungsreisen nach Äthiopien unterstützt. Es gab jeweils einen Projekttag vor und einen nach der Reise. Die Jugendlichen konnten dabei auf vielfältige Weise von den Übungen und vom Erfahrungsschatz der Leiter*innen des Workshops profitieren.

Vor der Reise wurde das Bewusstsein der Teilnehmenden geweckt und geschärft, während der Reise haben sie die einzelnen Übungen häufig erwähnt und festgestellt, dass sie Gelerntes wiedererkannt haben oder anwenden konnten.  Auch im Nachhinein war die Arbeit mit den Bildungsreferent*innen wichtig, um Erfahrenes einzuordnen und zu verarbeiten. Vielen Dank dafür!

Frau Wagner und Herr Stehmann - Friedrich-Spee-Gymnasium Trier

Fragen zum Workshop:

Der Workshop richtet sich an Schülergruppen und Lehrkräfte oder Jugendgruppen in Bonn und Umgebung (75km-Radius), die einen Austausch mit einer Schule/ Gruppe in einem Land des Globalen Südens planen.

Der Workshop kommt auch für (Schüler-)Gruppen infrage, die einen reinen digitalen Austausch mit anderen Gruppen in Ländern des Globalen Südens durchführen. 

 

In den Workshops geben wir keine Tipps zu konkreten Ländern, sondern arbeiten an grundlegenden Einstellungen und Verhaltensweisen. Wir nutzen einen Wechsel aus erlebnisbasierten Methoden und Übungen, Diskussionsrunden und inhaltlichen Impulsen durch die Trainer*innen. 

  • Wir sprechen über den Umgang mit ungewohnten Situationen im Ausland. 
  • Wir schaffen ein Bewusstsein für die eigenen Privilegien im Kontrast zu Altersgenossen im Austauschland.
  • Wir sensibilsieren für Bilder im Kopf, die durch Sprache entstehen. 
  • Wir lassen die Gruppe erfahren, welche Konsequenzen zu schnelles Urteilen auf Basis der eigenen Kultur haben kann. 
  • Wir betrachten die eigenen Werte als Leitlinien im Leben. 
  • Wir bereiten auf den möglichen Kulturschock vor. 

 

Durchführung im Raum Bonn (75 km Radius)

  • Unser Angebot beschränkt sich auf einen Aktionsradius von etwa 75 km um Bonn herum (z.B. im Rhein-Sieg- und Rhein-Erft Kreis und Köln). Für eine längere Zusammenarbeit und Projektwochen können Ausnahmeregelungen gefunden werden. 
  • Je nach Länge des Anfahrtswegs können wir erst zur zweiten oder dritten Schulstunde mit dem Workshop beginnen. 

Umfang der Workshops

  • Pro Workshop benötigen wir etwa 5 Zeitstunden (inkl. Pausen). Die genaue Dauer hängt aber letztlich von der Absprache mit der Schule ab. Grundsätzlich gilt: je mehr Zeit wir haben, desto besser. 

Kosten der Workshops

  • Wir erheben eine Pauschale von 50 Euro pro Workshoptag, die sich aus Materialkosten und der Anfahrtspauschale zusammensetzt. 
  • Wenn Sie eine instituionelle Förderung für den Schüleraustausch erhalten haben und ein höheres Honorar für unsere Bildungsarbeit möglich ist, freuen wir uns. 

 

Wir zeigen Präsenz –  auch unter Corona!

Solange die Schulleitung und unsere Geschäftsführung es zulassen, kommen wir persönlich für die Workshops in die Schule. Selbstverständlich besprechen wir vorher mit Ihnen genau die Bedingungen zur Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln ab. Das ist auch in unserem eigenen Interesse. 

Wir machen weiter –  auch Online!

Die Workshops sollen im Falle eines weiteren Lockdowns möglichst online stattfinden. Die erlebnisbasierten Methoden und Übungen, die wir normalerweise nutzen, können online nicht alle umgesetzt werden. Wir sind jedoch mit Tools und Software ausgestattet, damit wir auch digital mit den Schüler*innen arbeiten können. 

Eine Diskussion kann so auf einem Onlineboard (z.B. Miro) strukturiert oder eine Meinungsabfrage per Fragetool (z.B. bei Zoom) durchgeführt werden. Eine Wissensabfrage wird mit einem spielerischen Tool wie Kahoot durchgeführt und ähnliches.

 

Noch Fragen?

Wir kommen an Gymnasien, Haupt-, Real- und Gesamtschulen. Grundsätzlich gilt, dass wir an alle Schulen kommen, die max. 75 km von unserem Büro entfernt sind (d.h. im Raum Bonn, Rhein-Sieg, Rhein-Erft, Köln). Größere Entfernungen können wir ggf. einplanen, wenn Sie uns für mindestens zwei Projekttage buchen. Je nach Länge des Anfahrtsweges können wir erst zur zweiten oder dritten Schulstunde mit einem Workshop beginnen.

Wir haben die Workshops für die Klassenstufen 7 bis 10 für Gymnasien, Haupt-, Real- und Gesamtschule entwickelt. Die Fächer Religion, Ethik und Gesellschaftslehre eignen sich besonders gut, um an unsere Themen anzuknüpfen, sind aber keine Voraussetzung.

Als Lehrkraft sind Sie mit dafür verantwortlich, die Klassengemeinschaft zu stärken. Deshalb ist es wichtig, dass Sie an dem Workshop teilnehmen - entweder aktiv oder in einer beobachtenden Rolle. Die Schüler*innen sollen einen respektvollen Umgang anhand von interaktiven und erlebnisorientierten Methoden miteinander erfahren. Sie als Lehrkraft unterstützen Ihre Klasse dabei.

Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass eine gute Abstimmung über Möglichkeiten und Grenzen der Zusammenarbeit an der Schule mit der jeweiligen Gruppe wichtig ist. Das heißt, wenn wir die Rahmenbedingungen kennen und ein paar Informationen über die Schüler*innen, deren Kenntnisse und Kapazitäten von Ihnen erhalten, können wir mit unserer Arbeit loslegen.

Grundsätzlich müssen Sie Ihre Klasse nicht vorbereiten. Allerdings gilt: Je kürzer wir da sind, desto hilfreicher ist es, wenn die Klasse schon eine Idee vom behandelten Thema hat. Unser Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler durch einen spielerischen und emotionalen Ansatz zum Nachdenken anzuregen. Dadurch bieten sich nach unserem Besuch für Sie einige Anknüpfungsmöglichkeiten, mit denen Sie den begonnenen Prozess in der Klasse festigen können.

Über unser Buchungsformular können Sie den entsprechenden Workshop auswählen und uns eine Buchungsanfrage stellen.

Wir erheben für die Workshops (ausgenommen: Welt.Klima.Wandel) eine Pauschale von 50 Euro pro Workshoptag, die sich aus Materialkosten und der Anfahrtspauschale zusammensetzt.

Auf der Basis des christlichen Menschenbildes war es für Don Bosco das Ziel all seines Wirkens, junge Menschen zu „aufrichtigen Bürgern und guten Christen" heranzubilden. Ihm ging es um eine ganzheitliche Erziehung, die von Spaß, Nähe und Herzlichkeit geprägt war. Don Bosco verstand sich als Erzieher und Seelsorger zugleich. Seine Pädagogik der Vorsorge ist eine „Beziehungspädagogik". Don Bosco selbst prägte dafür den Ausdruck „Assistenz". Er sieht Erzieher*innen als „Assistent*innen", die interessiert und aufmerksam, ermutigend und unterstützend, mal fördernd und mal fordernd dem jungen Menschen zur Seite stehen.

Nein! Wir stehen für universelle Werte, die das Zusammenleben von Menschen verbessern. Dazu zählen Nächstenliebe, Respekt, Solidarität und Gerechtigkeit. Wir arbeiten mit allen Menschen zusammen, ganz gleich welcher Religion sie angehören. Wir sind dabei nicht katechetisch. Unsere Basis ist allerdings christlich: die Pädagogik Don Boscos und unsere Zugehörigkeit zur Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos mit deren Spiritualität, in der Freude und Ermutigung im Vordergrund stehen.