Klimabotschaften

Schüler:innen der Gesamtschule Swisttal erstellen Paketbeileger zum Thema Klimaschutz für die Firma EMIKO

Klimawandel - Gib der Welt etwas zurück!

Drei Tage lang haben sich die Schüler:innen der Gesamtschule Swisttal in einem Workshop mit dem Thema Klimagerechtigkeit auseinandergesetzt und anschließend ihre persönlichen Klimabotschaften erstellt. Die Plakate der Jugendlichen erreichen als Paketbeileger die Kundschaft der Firma EMIKO. Die Firma, die sich auf sogenannte Effektive Mikroorganismen (EM) spezialisiert hat, versendet insgesamt 2000 Pakete mit den Klimabotschaften der Schüler:innen.

Ein etwas anderes Paket

Wer demnächst ein Paket bei der Firma EMIKO bestellt, erhält nebst Kundenpaket auch eine der auf Papier gezeichneten Aufforderungen zum Klimaschutz. Etwa eine schwitzende Erde mit Fieberthermometer und einem kalten Lappen mit der Aufschrift „Die Welt braucht dich!“ oder eine rot verbrannte Erde mit der Botschaft „Zu Hot ist Schrott“.

 

Jugendliche im Dialog mit der Gesellschaft

Während eines Aktionstages bei EMIKO in Meckenheim übergibt Janno seine Botschaft dem Geschäftsführer Moritz Mühlen. Die Botschaft hat der 14-Jährige während der drei Workshop-Tage selbst entworfen. Sie zeigt eine Weltkugel mit Fieberthermometer im Mund und einem Eisbeutel auf dem Kopf. Der Schriftzug lautet: "Save the Earth!", ein Apell zur Rettung der Erde. "Ein kleiner Beitrag für eine große Sache", findet Mühlen.

Mithelfen beim Klimaschutz

Mit dem Ausruf „Helft mit!“ fordert Eileen die Kundinnen und Kunden von EMIKO auf, selbst aktiv zu werden. Auf ihrer Zeichnung ist mittig die Erde zu sehen, links davon ein Co2-ausstoßendes Flugzeug mit dem Slogan „Unsere Welt ist krank durch Co2!“, rechts davon ein von der Erde fliegender Superheld mit dem Titel „Du willst ein Superheld werden? Dann fahr Fahrrad und rette die Erde!“

Gesamtschule Swisttal ist Vorbild

Die Gesamtschule Swisttal ist Naturparkschule und hat in allen Jahrgängen verbindliche Angebote zu den Themen Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Umweltschutz verankert. „Das Don Bosco Projekt passte hervorragend in unser Konzept für Jahrgang 8 und hat unsere Schülerschaft begeistert!“, betont Schulleiterin Sybille Prochnow Penedo. Auch Biologielehrer Alexander Köhn lobt den Einsatz seiner Schülerschaft und möchte das Thema Klimawandel noch stärker im Unterricht einbauen. 

Eindrücke von Workshop und Aktionstag

  • Mensch mit Paket in der Hand
  • Erde mit Flugzeug und Fahrrad
  • Junge übergibt Klimabotschaft
  • Junge mit persönlicher Klimabootschaft
  • Schülerin hält Klimabotschaft hoch
  • Mädchen mit Zeichnung Klimabotschaft
  • Zwei Mädchen Arm in Arm mit Klimabotschaft
  • Schüler sitzen im Kreis um Plakat
  • Bildungsreferentin vor Tafel
  • Schülergruppe in Lagerhalle
  • Pakete werden gepackt

Der Klima-Aktionstag war das Ergebnis eines dreitägigen Workshops, den Don Bosco macht Schule im Rahmen des Projektes Welt.Klima.Wandel mit den Swisttaler Gesamtschüler:innen durchgeführt hat.

Das Projekt wurde gefördert von Engagement Global aus Mitteln des BMZ.

Noch Fragen?

Die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos sowie die Don Bosco Schwestern haben es sich zum Ziel gesetzt, weltweit benachteiligten jungen Menschen in Risikosituationen zu helfen. Sie setzen sich für eine bessere Welt mit mehr Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche an sozialen Brennpunkten ein. Don Boscos Werk gilt als die wohl größte kirchliche Schöpfung des 19. und 20. Jahrhunderts. Heute sind rund 15.000 Salesianer Don Boscos in über 1.800 Niederlassungen in 132 Ländern hauptsächlich in der Jugendarbeit tätig. 

Don Bosco ist der Name des italienischen Priesters und Seelsorgers Johannes Bosco, der sich schon vor mehr als 150 Jahren für die Jugend einsetzte. Die Jugendlichen zu Zeiten Don Boscos haben zwar unter anderen Umständen gelebt als die heutige Jugend, doch viele Probleme und Herausforderungen sind die gleichen geblieben. Auch heute noch leben viele junge Menschen am Rande der Gesellschaft. Sie haben es schwer gesellschaftlich teilzuhaben und sich eine Zukunft aufzubauen. Deswegen steht der Name Don Bosco heute für ein weltweit tätiges Netzwerk mit einem erfolgreichen und bewährten pädagogischen Ansatz, das sich für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen einsetzt.

Auf der Basis des christlichen Menschenbildes war es für Don Bosco das Ziel all seines Wirkens, junge Menschen zu „aufrichtigen Bürgern und guten Christen" heranzubilden. Ihm ging es um eine ganzheitliche Erziehung, die von Spaß, Nähe und Herzlichkeit geprägt war. Don Bosco verstand sich als Erzieher und Seelsorger zugleich. Seine Pädagogik der Vorsorge ist eine „Beziehungspädagogik". Don Bosco selbst prägte dafür den Ausdruck „Assistenz". Er sieht Erzieher*innen als „Assistent*innen", die interessiert und aufmerksam, ermutigend und unterstützend, mal fördernd und mal fordernd dem jungen Menschen zur Seite stehen.

Nein! Wir stehen für universelle Werte, die das Zusammenleben von Menschen verbessern. Dazu zählen Nächstenliebe, Respekt, Solidarität und Gerechtigkeit. Wir arbeiten mit allen Menschen zusammen, ganz gleich welcher Religion sie angehören. Wir sind dabei nicht katechetisch. Unsere Basis ist allerdings christlich: die Pädagogik Don Boscos und unsere Zugehörigkeit zur Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos mit deren Spiritualität, in der Freude und Ermutigung im Vordergrund stehen.

Ja! Don Bosco Mission Bonn veröffentlicht seine Jahresberichte im Internet. Auf Wunsch können sie auch zugesandt werden. Der Jahresbericht informiert über die Struktur von Don Bosco Mission Bonn, die Mitarbeitenden, Mittelverwendung sowie Einnahmen und Ausgaben. Sollten Sie noch zusätzliche Fragen haben, gibt der Spender-Service Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch unter 0228-53965-20 oder per E-Mail an info(at)donboscomission.de Auskunft.