Honorarkräfteschulung 2023

Die BNE-Schulung in Bonn war gut besucht und wir freuen uns, die Angelernten Honorarkräfte mit in den Unterricht zu nehmen. 

BNE-Schulung für HonorarkräfteNachhaltig lernen und lehren

Am 17. und 18. November führte unser Team in Kooperation mit Bildung trifft Entwicklung e.V. und Abenteuer Lernen e.V. in Bonn eine Fortbildung zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) durch. Die zweitägige Veranstaltung zog 21 Teilnehmende an, darunter erfahrene Bildungsakteur:innen und engagierte Student:innen.

Einführung in BNE-Methoden

Zunächst sollten die Teilnehmenden ein besseres Verständnis dafür entwickeln, was Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) überhaupt bedeutet. Im zweiten Teil lernten sie zwei zentrale Methoden unserer Bildungsarbeit kennen: das Forumtheater nach Augusto Boal, bei dem eine diskriminierende Szene aufgeführt wird und das Publikum darf teilnehmen, um die Situation zu verbessern. Bei der zweiten Methode, dem Chair-Sharing, steht gute und gewaltfreie Kommunikation im Fokus.

Nachhaltiges Denken lernen

Am zweiten Schulungstag stellte Birgit Kuhnen von Abenteuer Lernen e.V. ein Positionierungsspiel vor und das sogenannte Bamboleo. Hier waren die Spieler:innen gemeinsam gefordert, einen Satz Bauklötze ins Gleichgewicht zu bringen. Alle Methoden verdeutlichten: Zusammenhalt und nachhaltiges Denken sind entscheidend, um die Welt ins Gleichgewicht zu bringen.

Eindrücke von der Schulung

  • Weltkarte auf Tisch mit 4 Personen drumherum
  • Puppen werden auf Rassismusfreiheit geprüft
  • 8 Personen sitzen im Kreis, in der Mitte ist ein Spiel mit Bauklötzen
  • Junge Frau präsentiert Moderationskarten
  • Zwei junge Frauen streiten sich um einen Stuhl, haben aber Spaß dabei
  • Personen im Kreis mit roten und grünen Karten auf dem Boden

Anti-Bias Erziehung

Nach einer Mittagspause und gemeinsamem Kochen führte Nastassja Ott von Bildung trifft Entwicklung uns in die sogenannte Anti-Bias Erziehung ein. Dabei geht es darum, Kinder möglichst früh davon abzuhalten, rassistische oder auch sexistische Gewohnheiten zu entwickeln. Hier wurde allen deutlich, wie wichtig entsprechend präventive und sensible Kinderbücher, Spielzeug und Sprache sind.  

Zusammenarbeit mit Honorarkräften

Zum Abschied gab es nach einer herzlichen Feedbackrunde die Möglichkeit, sich mit unserem Team und dem Don Bosco Team in Jünkerath (Bildungshaus in der Eifel) für zukünftige Honorararbeit zu vernetzen. Wir dürfen also mit Zuwachs rechnen! Die ersten Probeworkshops mit den angehenden Honorarkäften laufen bereits.

 

Diese Schulung fand mit finanzieller Unterstützung durch die Bundesstadt Bonn statt.

Text: Maja Monheimius, Bundesfreiwilligendienst 2023/4

Noch Fragen?

Die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos sowie die Don Bosco Schwestern haben es sich zum Ziel gesetzt, weltweit benachteiligten jungen Menschen in Risikosituationen zu helfen. Sie setzen sich für eine bessere Welt mit mehr Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche an sozialen Brennpunkten ein. Don Boscos Werk gilt als die wohl größte kirchliche Schöpfung des 19. und 20. Jahrhunderts. Heute sind rund 15.000 Salesianer Don Boscos in über 1.800 Niederlassungen in 132 Ländern hauptsächlich in der Jugendarbeit tätig. 

Don Bosco ist der Name des italienischen Priesters und Seelsorgers Johannes Bosco, der sich schon vor mehr als 150 Jahren für die Jugend einsetzte. Die Jugendlichen zu Zeiten Don Boscos haben zwar unter anderen Umständen gelebt als die heutige Jugend, doch viele Probleme und Herausforderungen sind die gleichen geblieben. Auch heute noch leben viele junge Menschen am Rande der Gesellschaft. Sie haben es schwer gesellschaftlich teilzuhaben und sich eine Zukunft aufzubauen. Deswegen steht der Name Don Bosco heute für ein weltweit tätiges Netzwerk mit einem erfolgreichen und bewährten pädagogischen Ansatz, das sich für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen einsetzt.

Ganzheitliche Erziehung im Zeichen der Beziehung

Die Pädagogik Don Boscos zeichnet sich durch ihre einzigartige Ausrichtung auf das christliche Menschenbild aus. Ihr Hauptziel ist es, junge Menschen zu "aufrichtigen Bürgern und guten Christen" heranzubilden. Dabei stand für Don Bosco eine ganzheitliche Erziehung im Vordergrund, die von Spaß, Nähe und Herzlichkeit geprägt war.

Don Bosco sah sich nicht nur als Erzieher, sondern auch als Seelsorger. Seine Pädagogik basierte auf der Idee der Vorsorge. Die von ihm geprägte Bezeichnung "Assistenz" verdeutlicht seine Sichtweise von Erziehenden als "Assistent:innen", die interessiert, aufmerksam, ermutigend und unterstützend agieren. Sie stehen den jungen Menschen stets zur Seite, sowohl fördernd als auch fordernd.

In der Pädagogik Don Boscos steht somit die Beziehung zwischen den Erziehenden und den jungen Menschen im Mittelpunkt. Sie schafft eine vertrauensvolle Umgebung, in der sich die jungen Menschen optimal entfalten können. Dieser Ansatz ermöglicht es, ihre Potenziale bestmöglich zu fördern und sie auf ihrem Weg zu einer erfolgreichen Zukunft zu begleiten.

 

 

 

Nein! Wir stehen für universelle Werte, die das Zusammenleben von Menschen verbessern. Dazu zählen Nächstenliebe, Respekt, Solidarität und Gerechtigkeit. Wir arbeiten mit allen Menschen zusammen, ganz gleich welcher Religion sie angehören. Wir sind dabei nicht katechetisch. Unsere Basis ist allerdings christlich: die Pädagogik Don Boscos und unsere Zugehörigkeit zur Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos mit deren Spiritualität, in der Freude und Ermutigung im Vordergrund stehen.

Ja! Don Bosco Mission Bonn veröffentlicht seine Jahresberichte im Internet. Auf Wunsch können sie auch zugesandt werden. Der Jahresbericht informiert über die Struktur von Don Bosco Mission Bonn, die Mitarbeitenden, Mittelverwendung sowie Einnahmen und Ausgaben. Sollten Sie noch zusätzliche Fragen haben, gibt der Spender-Service Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch unter 0228-53965-20 oder per E-Mail an info(at)donboscomission.de Auskunft.