Sechs Jungen und ein Pater machen ein Gruppenbild Sechs Jungen und ein Pater machen ein Gruppenbild

Don Bosco Gemeinschaft

Giovanni Bosco war Priester, Seelsorger und Pädagoge. Er setzte sich für benachteiligte Kinder und Jugendliche ein. Auch heute wird sein Auftrag von vielen Menschen weltweit fortgeführt.

Für junge Menschen da sein Don Bosco - eine weltweite Gemeinschaft

1859 gründete der italienische Priester Giovanni Bosco die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos. Noch heute setzt sich die Ordensgemeinschaft nach seinem Vorbild in über 130 Ländern für Kinder und Jugendliche ein. Giovanni Bosco wurde zum Anwalt der Jugend und ist es bis heute geblieben. Seine Pädagogik der Vorsorge hat seit der Grundsteinlegung seines weltweiten Werkes vor über 150 Jahren nicht an Wirkung und Aktualität verloren.

Zur Person:

Giovanni Bosco Anwalt der Jugend

Am 16. August 1815 kommt Giovanni Bosco in der Nähe von Turin zur Welt. Seine Familie ist arm und lebt auf dem Land. Ein befreundeter Pfarrer bringt dem Jungen Lesen und Schreiben bei. Mit Erfolg: Später geht Giovanni Bosco auf ein Gymnasium, macht Abitur und besucht ein Priesterseminar.

Im Jahr 1841 wird er zum katholischen Priester geweiht und lässt sich in Turin zum Seelsorger ausbilden. Hier lernt der junge Don Bosco auch die Schattenseiten der Industrialisierung kennen. Don Bosco lässt das Schicksal der jungen Menschen, die auf der Straße leben, nicht mehr los und er beschließt, ihnen zu helfen.

Regelmäßig trifft er sich mit den Straßenkindern auf einem Platz in der Stadt. Sie machen gemeinsam Musik und denken sich Spiele aus. Zusätzlich unterrichtet er die Jugendlichen. Schule, Spaß, Seelsorge – sein Erfolgskonzept spricht sich schnell herum und ist noch heute aktuell. 

Antworten auf die Problemlagen junger Menschen

Salesianische Bildungs- und Pastoralprojekte geben auch heute Antworten auf die Problemlagen junger Menschen. Sie stärken die Persönlichkeitsentwicklung, fördern ihre Selbsthilfekräfte und unterstützen junge Menschen dabei, ein erfülltes Leben – ein Leben in Fülle – zu führen.

Ein gemeinsames Ziel

Ordensleute und Mitarbeitende, junge Menschen in den Einrichtungen, Don Bosco Volunteers, Fördererinnen und Förderer, Spenderinnen und Spender – sie alle führen das Lebenswerk von Don Bosco weiter und halten es lebendig. Die Formen des Engagements sind unterschiedlich, aber der Einsatz für die Jugend dieser Welt verbindet alle Teile der weltweiten Don Bosco Bewegung zu einer Gemeinschaft.

Zum Orden:

Die Salesianer Don Boscos Wirken im Geiste Don Boscos

Damit seine Arbeit auch nach seinem Tod fortgeführt wird, gründet Don Bosco am 18. Dezember 1859 die „Gesellschaft des Heiligen Franz von Sales“– die Salesianer Don Boscos sind geboren. Die Ordensgemeinschaft wird 1874 von Papst Pius IX anerkannt. Bereits zwei Jahre zuvor hatte Don Bosco mit Maria Mazzarello die Ordensgemeinschaft der Don Bosco Schwestern gegründet.

Aktuell engagieren sich weltweit rund 15.000 Salesianer Don Boscos in mehr als 130 Ländern. Sie arbeiten in der Erziehung und Ausbildung junger Menschen und als Priester, Diakone und Brüder in der Jugendseelsorge. Auch mehr als 12.000 Don Bosco Schwestern wirken im Geiste Don Boscos in 94 Ländern. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen benachteiligte Kinder und Jugendliche sowie die Anliegen von Familien und jungen Frauen.

Noch Fragen?

Die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos sowie die Don Bosco Schwestern haben es sich zum Ziel gesetzt, weltweit benachteiligten jungen Menschen in Risikosituationen zu helfen. Sie setzen sich für eine bessere Welt mit mehr Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche an sozialen Brennpunkten ein. Don Boscos Werk gilt als die wohl größte kirchliche Schöpfung des 19. und 20. Jahrhunderts. Heute sind rund 15.000 Salesianer Don Boscos in über 1.800 Niederlassungen in 132 Ländern hauptsächlich in der Jugendarbeit tätig. 

Don Bosco ist der Name des italienischen Priesters und Seelsorgers Johannes Bosco, der sich schon vor mehr als 150 Jahren für die Jugend einsetzte. Die Jugendlichen zu Zeiten Don Boscos haben zwar unter anderen Umständen gelebt als die heutige Jugend, doch viele Probleme und Herausforderungen sind die gleichen geblieben. Auch heute noch leben viele junge Menschen am Rande der Gesellschaft. Sie haben es schwer gesellschaftlich teilzuhaben und sich eine Zukunft aufzubauen. Deswegen steht der Name Don Bosco heute für ein weltweit tätiges Netzwerk mit einem erfolgreichen und bewährten pädagogischen Ansatz, das sich für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen einsetzt.

Auf der Basis des christlichen Menschenbildes war es für Don Bosco das Ziel all seines Wirkens, junge Menschen zu „aufrichtigen Bürgern und guten Christen" heranzubilden. Ihm ging es um eine ganzheitliche Erziehung, die von Spaß, Nähe und Herzlichkeit geprägt war. Don Bosco verstand sich als Erzieher und Seelsorger zugleich. Seine Pädagogik der Vorsorge ist eine „Beziehungspädagogik". Don Bosco selbst prägte dafür den Ausdruck „Assistenz". Er sieht Erzieher*innen als „Assistent*innen", die interessiert und aufmerksam, ermutigend und unterstützend, mal fördernd und mal fordernd dem jungen Menschen zur Seite stehen.

Nein! Wir stehen für universelle Werte, die das Zusammenleben von Menschen verbessern. Dazu zählen Nächstenliebe, Respekt, Solidarität und Gerechtigkeit. Wir arbeiten mit allen Menschen zusammen, ganz gleich welcher Religion sie angehören. Wir sind dabei nicht katechetisch. Unsere Basis ist allerdings christlich: die Pädagogik Don Boscos und unsere Zugehörigkeit zur Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos mit deren Spiritualität, in der Freude und Ermutigung im Vordergrund stehen.

Ja! Don Bosco Mission Bonn veröffentlicht seine Jahresberichte im Internet. Auf Wunsch können sie auch zugesandt werden. Der Jahresbericht informiert über die Struktur von Don Bosco Mission Bonn, die Mitarbeitenden, Mittelverwendung sowie Einnahmen und Ausgaben. Sollten Sie noch zusätzliche Fragen haben, gibt der Spender-Service Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch unter 0228-53965-20 oder per E-Mail an info@donboscomission.de Auskunft.